Tag 38 – 44: Eine Woche Gold Coast (23. – 29.7.).

Heute gibt’s wieder mal einen langen Post – aber ich war auch lange an der Gold Coast… 😉 Am Dienstag bin ich gemütlich von Byron Bay weiter nach Coolangatta gefahren und hab dort einen gemütlichen Nachmittag am Strand verbracht. Am Abend bin ich dann mit dem Bus nach Burleigh gefahren und hab den wunderbaren Sonnenuntergang angeschaut.

Und dann war es so weit: Kelly hat mich abgeholt. Wir haben uns seit 5 Jahren nicht mehr gesehen und damals nur kurz in Galway in Irland getroffen. Über Instagram und Facebook sind wir aber immer irgenwie in Kontakt geblieben und Kelly war so lieb und hat mir angeboten, mich für ein paar Tage bei sich aufzunehemen. Also auf zu einem wunderbaren Abendessen nach Mudgeeraba. Kelly hat zur Zeit sowas wie ein eigenes Haus, weil ihre Nachbarn auf Weltreise sind und sie auf deren Katze und Haus aufpasst und dafür dort wohnen kann. Eine Freundin aus Indonesien wohnt während ihrem Working-Holiday-Visa-Jahr auch dort – also waren wir eine super nette Mädels-Runde!

Tag 39: Eine Biketour der Küste entlang

Wer mich mit meiner Vergangenheit mit Fahrrädern kennt, könnte vielleicht meinen, dass eine Radtour nicht gerade das Beste für mich wäre… Nach einem großartigen Frühstück mit Kelly und einem Freund in einer lieben Bäckerei bin ich aber trotzdem zu einem Radlshop und hab mir ein Bike für den Tag ausgeliehen – immerhin geht’s hier ja nur flach der Küste entlang… 😉 Ohne wirkliches Ziel bin ich einfach mal in Richtung Surfer’s Paradise aufgebrochen – zuerst durch ein Villenviertel und dann der Küste entlang. Das war mein Gefährt für den Tag:

Den ersten Halt nach dem ersten Hügel – damn, da gibt’s also doch Hügel – hab‘ ich bei Mermaid Beach eingelegt. Ob der Name von der Statue kommt oder umgekehrt, ist bis heute ungeklärt… 😉

Die ganze Küste ist einfach wunderbar, egal wo man entlang kommt. Am Weg habe ich einfach an jedem Strand, der halbwegs gut ausgeschaut hat, kurz Halt gemacht und die Aussicht genossen. Dabei sind dann solche Bilder entstanden:

Da hätte ich noch 1000 Fotos, aber die erspar‘ ich euch… 😉
Irgendwann bin ich dann nach Surfer’s Paradise gekommen – und hab‘ natürlich das klassische Touristenfoto nicht auslassen können…

Weil’s aber noch nicht mal ganz Mittag war, bin ich in Surfer’s nur kurz stehen geblieben und hab‘ dann mit dem Rad eine Runde durch die Stadt gedreht… Dann bin ich noch ein Stückerl weiter gefahren, an Sea World vorbei hinaus zu „The Spits“. Das ist im Prinzip eine Halbinsel, die weit hinausragt und wo man am Ende eine echt tolle Aussicht hat. Da hab‘ ich mir dann ein Eis gegönnt und hab einen Tauchkurs bei den ersten Tauchversuchen beobachtet – ziemlich witzig! 😉

Danach bin ich dann wieder zurück nach Surfer’s Paradise und hab‘ mit einem Vogel tapfer um meinen Burrito gekämpft. Am Strand hab‘ ich dann Tabitha getroffen, die ich ja schon in Byron Bay kennen gelernt habe und wir haben einfach 2 Stunden Menschen geschaut – fazinierend!

Am Heimweg bin ich dan irgenwie zwischenzeitlich vom Weg abgekommen – aber bei so einem schönen Hindernis hat mich das nicht mal wirklich gestört… 😉

Aber pünktlich zum Sonnenuntergang war ich dann wieder in Burleigh, hab‘ das Rad zurückgegeben und den roten Himmel genossen.

Danach bin ich dann noch mit Kelly und ihrer Familie in die Ferienwohnung von ihrer Familie gefahren und hab meinen wehen Hintern wieder mit Pizza gestopft! 😉

Tag 40: Ein Tag in Brisbane

Gestartet hat der nächste Tag mit einem grandiosen Frühstück – hausgemacht von Kelly:

Weil andere Menschen ja doch unter der Woche arbeiten müssen, bin ich am Donnerstag alleine mit dem Zug nach Brisbane aufgebrochen. Gut zu wissen – es liegt nicht an der ÖBB, auch die Züge in Australien können einfach mal 45 Minuten zu spät sein… 😉

Dann in Brisbane angekommen, hab ich als erstes die Southbank erkundet. Die Australier… Weil Brisbane ja nicht am Strand liegt, haben die einfach einen künstlichen Strand mitten in der Stadt aufgeschüttet… Schaut aber gut aus!

Der Southbank entlang passiert viel – das Riesenrad ist nur ein Abklatsch vom Original in Wien, aber der Chinesische Tempel war doch beeindruckend!

Weil ich schon lange nicht mehr in einem Museum war, bin ich dann kurz in’s Brisbane Museum. Die permanente Ausstellung war die übliche Mischung von alten Skeletten und einer Ausstellung über die Weltkriege. Aber glücklicherweise war gerade eine Wanderausstellung über die Geschichte der NASA und der Mondlandung da. Hat zwar überhaupt nichts mit Australien zu tun, war aber trotzdem spannend! Vor allem die Nachbildung vom Space Shuttle:

Nach dem obligatorischen Museumsbesuch bin ich dann über die Victoria Bridge auf die andere Seite des Bribane Flusses gelangt. (Die Australier sind bei Namen immer unglaublich kreativ! 😉 ) Das Wetter war leider nicht sonderlich berauschend, aber ich war ja eh nicht zum Baden da!

In der Innenstadt von Brisbane geht die Post ab. Einerseits war gerade ein Festival mit Schulbands am Hauptplatz, andererseits sind da so viele Geschäfte und Leute – da ist’s glaub‘ ich immer voll!

Weil die Mama so davon geschwärmt hat, bin ich dann in Richtung Botanischer Garten gestartet. Der ist echt nett, sehr weitläufig und mit tollen Aussichtspunkten!

Weil’s mir dann aber leider ein bisschen kalt geworden ist, bin ich auf der Suche nach Kaffe weitergezogen. Den hab ich auch gefunden – und das auch noch mit Aussicht:

Und weil jeden Tag ein bisschen Action sein muss, hab ich mir dann so einen ultra-modernen E-Scooter ausgeliehen. In Australien sind die Gesetze aber ein bisserl strenger und jeder muss einen Helm tragen. Die hängen an den Scootern dran und über Läuse darf man sich einfach keine Gedanken machen – hat man bei dem Tempo aber auch gar keine Zeit dafür! 😉

Ich hab‘ mich ja gefühlt wie Kalimero… Mit 20 km/h bin ich dann wieder in Richtung Southbank zurückgedüst und hab die Nachmittagssonne für ein paar Fotos genützt.

Zu guter Letzt habe ich dann mal wieder einen Sonnenuntergang genossen – diesmal halt ohne Meer, aber dafür mit Fish’n’Chips! 😉

Tag 41: Currumbin Wildlife Sanctuary

Am Freitag bin ich in der Früh mit Kelly und einer Freundin zum Frühstücken gefahren. Allerdings erst nachdem wir den Sonnenaufgang in Burleigh Heads genossen haben – ganz freiwillig meinerseits, will ich anmerken! Generell ticken in Australien die Uhren einfach ein bisschen anders, genau genommen früher… Wegen der Hitze im Sommer wird einfach früher aufgestanden und dafür auch früher in’s Bett gegangen – an den Rythmus hab‘ ich mich erstmal gewöhnen müssen, aber inzwischen bin ich eigentlich ganz gut drinnen.

Auf Empfehlung von Kelly bin ich dann in die Wildlife Sanctuary in Currumbin gegangen. Ein kleiner Zoo mit ein paar Experiences, wie sie es nennen – Shows halt… 😉 Den ganzen Tag kann man durch die Anlage schlendern und stolpert förmlich in die verschiednen Shows. Und die waren echt toll, obwohl ich sonst eigentlich nicht so wirklich von Zoos und Shows halte.

Die Reptilienshow war nicht ganz so das Meine – das liegt aber eher an mir als an den Viechern… 😉 Vor allem als sie dann die giftigen Schlangen über die Glasbarrieren gehoben hat – damit ja jeder sieht und in der Schusslinie stehen kann… – hab ich mich dann mehr auf die anderen Shows gefreut! 😉

Und die haben abgeliefert! Am größten angepriesen wird die Vogel Show und die war auch mein Highlight des Tages.

Neben der Australiana-Show, wo erklärt wird, wie ein Schaf geschoren wird, hat’s auch eine Krokodil-Show gegeben. Da wollten so viele Leute hin, dass ich über 20 Minuten vorher da war, um noch einen guten Platz zu ergattern. Und dann hab ich mit ganz vielen anderen gewartet… Als dann der Trainer kam, hat er schon angefangen damit, dass zur Zeit ja Winter ist und die Kroks da eher träge sind. Und siehe da – das Krokodil hat sich bis zum Ende der Show nicht einmal auch nur einen Millimeter bewegt! Ich bin ja eh dafür, dass man Tiere zu nichts zwingt – allerdings hätte ich in der Zeit auch was anderes anschauen können… 😉

Kängurus zum Beispiel – die waren super entspannt und haben aus der Hand gefressen. Aber nur, wenn man nett war – ich hab‘ geseh’n, wie einer geboxt wurde, weil er unbedingt ein Känguru provozieren wollte… 😉

Aber nicht nur in Gehegen sondern auch einfach auf den Wegen ind Tiere rumgelaufen – die fühlen sich da einfach wohl und Futter fällt wahrscheinlich auch immer etwas mit ab… 😉

Zum krönenden Abschluss gibt’s am Nachmittag um 4 das große „Lorikeet-Feeding“. Die kleinen, bunten Vögel begleiten mich ja schon seit der Great Ocean Road und sind immer noch gleich hübsch anzuschauen! 😉 Hunderte der wilden Vögel kommen jeden Tag, um Futter abzustauben und Touristen zu bespaßen – ein Erlebnis!

Am Abend waren wir dann bei Kellys Eltern zum Lasagne essen eingeladen. Ein super netter Abend!

Tag 41: Currumbin Rock Pools

Am Samstag hatte Kelly frei und auch Sulay hat erst am Abend arbeiten müssen, also sind wir gemeinsam zu einem kleinen Abenteuer aufgebrochen. Davor haben wir aber an der Gold Coast ein paar Zimmer für Sulay besichtigt und auch eines gefunden. Und dann ging’s Richtung Currumbin, wo ein bisschen im Hinterland ein Tal ist, das wunderschön ist. Wir sind ein bisschen „wandern“ gegangen, also 10 Minuten hin spaziert und dann wieder zurück – wunderbar!

Am Rückweg haben wir in einem Eco-Village halt gemacht, wo gerade noch ein kleiner Markt im Gange war. Eingedeckt mit frischem Obst und Gemüse sind wir dann wieder an’s Meer und haben ein kleines Picknick hoch oben an den Felsen gemacht! An Jausen mit solcher Aussicht könnte man sich echt gewöhnen!

Am Abend gab’s dann eine konspirative Übergabe in Broadbeach – die Ware war ich und übergeben wurde ich von Kelly and Christina! 😉 Die nächsten paar Tage stand mal wieder Tirolerisch am Programm – weil Matthias auch da war, waren wir eindeutig in der Überzahl! 😉

Am Abend sind wir dann noch kurz zu einem Country Festival in Broadbeach gefahren – aber nicht, ohne davor einene Burrito in meinem neuen Lieblings-Fast-Food-Restaurant „Guzman & Gomez“ genossen zu haben! Das sollten sie nach Europa bringen – scheiß auf McDonalds oder Subway! 😉 Da Festival war super – eigentlich ist Country ja nicht so meine Richtung, aber vor allem der eine Act, wo wir stehen geblieben sind, war echt gut! Eine super Stimme und auch einfach eine gute Stimmung – was will man mehr!

Tag 42: 3 Tiroler und ein Aussie auf Entdeckungstour!

Am Sonntag sind Christina, Alex, Matthias und ich mit dem Auto zum Mt. Tambourine gefahren. Zuerst war wieder ein kleiner Spaziergang angesagt – diesesmal aber ein bisserl herausfordernder mit einer kleinen Klettereinheit über die Steine im Fluss… 😉 So Bushwalks machen einfach immer Spaß – und meistens findet man am Ende einen Wasserfall oder einen See.

Von dem supernetten Städtchen Mount Tambourine hab‘ ich irgendwie leider keine Fotos gemacht – aber lasst euch versichern, grandios! Und auch viele nette Cafés und Shops, einer davon sogar voll mit deutschen Kuckuksuhren – eindeutig einhemische Kunst! 😉

Danach ging’s dann wieder runter vom Berg zu einer Farm mit Restaurant und Bar. Und wir hatten Glück – ein Country-Fest war in vollem Gange! Wir haben zwar über eine Stunde auf unser Essen gewartet, aber das war’s schon wert! Die Stimmung war ganz besonders, auch wenn’s so ausgeschaut hat, hat’s nicht geregnet… 😉

Das absolute Highlight war aber eindeutig das Toad Race – da hab‘ ich noch nie miterlebt… 😉 Kröten werden versteigert, in einen Eimer geworfen und dann alle gleichzeitig freigelassen. Und welche Kröte dann als erste aus dem Kreis raushüpft, gewinnt… Mitgesteigert haben wir nicht, aber das Zuschauen war schon spaßig genug!

Am Abend sind wir dann recht fertig mit Spaghetti vor’m Fernseher gesessen – auch super nett! 😉

Tag 43: Endlich mal ein Chill-Tag! 😉

Den Montag haben wir dann ganz gemütlich anklingen lassen! Matthias ist surfen gegangen, Alex zum Friseur und Christina und ich in Burleigh am Strand spazieren. So schön, egal wo man hingeht sieht man Surfer’s Paradise mit den Wolkenkratzern und spürt den Sand zwichen den Zehen!

Mit Acai-Bowls bewaffnet sind wir dann gegen Mittag wieder Richtung Labrador geflitzt und haben den Nachmittag auf der Terrasse genossen. Am Abend war dan Barbecue angesagt – und von den Steaks träum‘ ich heute noch! 😉

Damit schließe ich den ellenlangen Eintrag über die Gold Coast. Ich hatte eine fantastische Zeit dort, vor allem weil mich so viele Menschen so nett aufgenommen haben und mir die wunderbaren Seiten der Gold Coast gezeigt haben, die andere Touristen wahrscheinlich gar nicht zu sehen bekommen! Auch die wunderbaren Gespräche und Abende mit hausgemachtem Essen haben die Woche dort unvergesslich gemacht! Für mich steht fest, die Gold Coast hat mich sicher nicht zum letzten Mal gesehen… 😉

Alles Liebe,

XOXO

Nina

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