Tag 17 + 18: Sydney, immer noch traumhaft! (2.+3.7.)

Jetzt war ich schon so lange in Australien und hab bis auf die Great Ocean Road noch keine wirklich schönen Strände gesehen. Das musste sich am Dienstag schnell ändern, vor allem weil noch recht schönes Wetter angesagt war. Also ging’s am Vormittag – nachdem ich das erste Mal das Frühstück im Hostel genossen hatte – mit dem Bus nach Cogee. Ein kleiner Nachtrag zum Frühstück: kontinental heißt hier Brot mit Marmelade oder Vegemite, einem sehr strangen Hefe-Aufstrich. Nicht unbedingt mein Kontinent in der Hinsicht – vor allem weil das offensichtlich viele so sehen und die Marmelade immer aus ist… 😉

Also ging’s mit Buttertoast gestärkt in Richtung Coogee – und auf der Fahrt zogen die Wolken glücklicherweise auch weg.

Von dort ging’s dann den Coogee-to-Bondi-Walk entlang. Die anderen Touristen hatten sich wohl von der nicht so grandiosen Wettervorhersage abschrecken lassen, also war ich am Anfang fast alleine dort – wirklich super. In meinem Reiseführer wird der Weg zwar als Wanderung beschrieben, mehr als ein bisserl längerer Spaziergang mit ein paar Stufen zwischendurch ist’s aber wirklich nicht.

Dafür kommt man aber an wunderschönen Buchten vorbei, in denen man eh überall stehen bleiben muss, weil’s einfach so schön ist! Gordons Bay ist die erste größere Bucht und die hat mich schon umgehauen:

Das Haus da oben wär übrigens genau meins, falls mir wer eines schenken möchte… Wirklich schiache Aussicht, und so eine furchtbare Gegend….! 😉

Dann geht’s am Shark Point vorbei….

(Ich weiß, dass das Bild zweimal dabei ist – aber das hat technische Gründe…. 😉 )

…zum Bronte Beach!

Das ist im Übrigen wirklich ein Friedhof – mit dem Ausblick, lässt sich’s da aber schon liegen, würd‘ ich sagen… 😉

Am Tamarama Beach hab ich dann recht lange den Surfern zugeschaut. Die meisten hatten’s drauf, aber den Anfängern zuschauen ist irgendwie viel lustiger… Keine Angst, in Byron Bay hab ich meinen Anfängerkurs schon gebucht, dann gibt’s vielleicht für andere was zum Lachen… 😉

Am frühen Nachmittag bin ich dann in Bondi Beach angekommen – und was soll ich sagen, der ist nicht umsonst so bekannt. Als erstes kommt man bei dem bekannten Iceberg Club vorbei, der mit dem Swimming Pool. Da muss man eigentlich Eintritt zahlen, aber weil ich weder einen Bikini dabei hatte, noch das Wetter warm genug war, wollte ich eigentlich nur einen Kaffee. Die zwei vor mir wurden noch abgewiesen, aber wenn man dem Bademeister irgenwie gefällt, kommt man anscheinend doch rein… 😉

An der Swimmingpool-Bar gab’s dann ein Sandwich zu Mittag und einen Kaffee – und diese Aussicht gratis dazu:

Ewig wollte ich die Großzügigkeit der Bademeister aber auch nicht ausnützen, also bin ich dann doch an den Strand gegangen, bzw. hab‘ mich mit meinem Buch in’s Gras gesetzt und die Sonne genossen. Zwischendrin gab’s dann noch einen WhatsApp-Videochat mit Kundl – denen konnte ich die Aussicht einfach nicht vorenthalten! 😉

Vor allem der Sonnenuntergang war einfach spektakulär!

Im Dunkeln bin ich dann mit dem Bus wieder in die Stadt gefahren und hätte eigentlich sofort in’s Bett fallen können. Weil ich dann aber doch noch Hunger hatte – und mit dem Kochen in Sydney leider furchtbar faul bin – bin ich dann nicht weit weg vom Hostel noch Ramen essen gegangen. Und wow, das war’s echt wert! Die asiatische Küche hier ist einfach nochmal um ein paar Stufen besser als in Europa… Vielleicht sollte ich als nächstes echt mal nach Asien?!

Todmüde aber mit wunderbaren Eindrücken bin ich dann in’s Bett – am nächsten Tag stand nämlich schon wieder was Tolles am Plan!

Tag 18: Taronga Zoo

Taronga heißt in der Sprache der Einheimischen „schöne Aussicht“ – und mit dem kann man mich immer locken! Außderdem gibt’s eine tolle Fährenfahrt obendrauf – besser geht’s nicht! Und sogar ein Schnäppchen hab‘ ich gemacht – weil ich das Ticket online gekauft habe, habe ich ein Gondelfahrt gratis bekommen, aber alles der Reihe nach…

Von Circular Quai fährt eine Fähre direkt nach Taronga, das im Hafen genau gegenüber liegt. In 15 Minuten war ich da – und mit mir gefühlt alle anderen Touristen… 😉 Weil da die meisten aber keine Tickets hatten, musste die erst welche kaufen und ich war in der Schlange für die Gondel hinauf eine der ersten – Jackpot!

Die Gondelfahrt wird mega angepriesen, war für mich aber eigentlich das langweiligste am ganzen Tag – ich bin Gondeln aber halt auch gewöhnt… 😉 Mit mir waren 5 ältere Damen aus Australien in der Gondel, für die war’s tatsächlich die erste Gondelfahrt ihres Lebens.

Oben angekommen musste ich mich erstmal orientieren – gar nicht so einfach in dem riesigen Areal. Der Zoo hat sich auch dem Artenschutz verschrieben und ganz viele spannende Programme mit Schulen und Unis gestartet – toll, so gehört ein Zoo!

Aufgebaut ist er mit verschiedenen Pfaden, die je ein bestimmtes Thema haben. Ich hab’s tatsächlich geschafft, alle zu erkunden. Und ja, meine 10000 Schritte am Tag halte ich immer noch! 😉

Das wirklich spannende am Zoo ist aber die herrliche Aussicht – da verspricht der Name nicht zu viel:

Ich schwöre, die Giraffen wissen das gar nicht zu schätzen, wie schön es da ist…!

Tiere hab ich natürlich auch ein paar gesehen, unter anderem diesen lieben Kerl…

… und diese große Katze:

Das Highlight war aber eindeutig, dass ich am „Australia Pfad“ zufälligerweise alleine war und mir dann ein Tierpfleger entgegen gekommen ist, der am Weg zum Füttern war. Super nett hat er micht gefragt, ob ich mit will – und da kann man natürlich nicht Nein sagen. Am Australia Pfad sind die Tiere in einem großen Areal alle frei und können zwischen den Menschen herumlaufen – meistens bleiben sie aber eher weg. Weil der sie den Wärter aber kennen – und der halt auch das Futter dabei hatte – sind sie alle sofort zu uns gekommen und ich hab‘ einen Emu, ein Känguru und ein Wallaby gestreichelt! 🙂 Fotos gibt’s leider keine – müsst ihr mir so glauben… 😉

Dann ging’s weiter – diesen Ausblick haben die Pinguine zum Beispiel:

Dann war der Tag schon wieder fast vorbei, und ich bin mit der Fähre wieder übergestzt.. Da war der Ausblick auch nicht zu verachten:

Dann bin ich noch ein bisschen durch „The Rocks“ geschlendert und hab das Touristenviertel erkundet – ist aber auch ganz nett! Sogar ein „echt bayrisches Löwenbräu“ gibt’s – aber wenn man mit Servus grüßt und ein Bier will, versteht einen wieder keiner… 😉 Danach hab ich mich mit Hannah auf einen Steak Pie getroffen. Mushy Peas und mashed potatoes liebe ich einfach – und in einem alt-englischen Pub ist’s halt authentischer!

So, jetzt hol‘ ich tatsächlich schön langsam auf – jemand (hmhm, Anne 😉 ), hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich wohl nicht immer ganz aktuell bin hier… Ich bemüh‘ mich und gelobe Besserung! 🙂

Alles Liebe aus der immer noch geilsten Stadt der Welt!

XOXO

Nina

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