Tag 4+5: Pinguine und mehr… (19.+20. Juni)

Ok, der Jetlag war doch schlimmer als gedacht – in der Nacht auf Mittwoch hab ich also eine ganze Mini-Serie über die Charité auf Netflix geschaut… Gegen 7 bin ich dann doch noch eingeschlafen und schwupps, da war’s schon Mittag…! 😉

Nach dem Mittagessen bin ich dann mit zwei Argentiniern und einem Kanadier doch noch auf Erkundungstour gegangen. Unser Ziel war zuerst Brighton Beach mit den weltbekannten, bunten Badehäuschen.

Das zweite Ziel des Tages war St. Kilda, wo tatsächlich bei einem Pier in den Steinen kleine Pinguine wohnen. Die sind aber ziemlich lichtscheu und kommen daher erst nach Sonnenuntergang raus. Deshalb sind die Bilder leider nicht wirklich gut, ich kann aber bestätigen, dass sie super süß waren:

Dafür gab’s vom Pier aber einen wunderbaren Blick auf die Stadt und die Skyline – vor allem bei Nacht – ist wirklich geil, wenn die ganzen Lichter an sind. Der Platz war gar nicht so von Touristen überlaufen, wie erwartet, also hatte ich genug Zeit, mich auf die Fotos zu konzentrieren. 🙂

Am Heimweg haben wir vier dann beschlossen, ein „gscheides“ Abendessen in der Hostelküche zu kochen. Also gab’s Pasta mit Brokkoli, Champignons, Hüchnchen und Käsesauce – gewaltig! 😉 …und war leider so schnell weg, dass es gar keine gscheiden Bilder davon gibt…

Tag 5

Endlich hab ich’s mal geschafft, pünktlich zu den gratis Pancakes in der Hostelküche aufzustehen – und das war’s wert!

Emily – die aus San Francisco – und ich sind dann zur National Gallery of Victoria International geschlendert. Im australischen Teil waren wir schon am Dienstag, der internationale Teil ist aber noch größer, imposanter und an einem anderen Platz. Wir haben sogar eine der Überblicksführungen mitgemacht, und die war wirklich gut! Allerdings war nicht viel neues dabei – die internationale Kunst haben die Australier ja doch meistens aus Europa importiert und da schau ich mir lieber die Originale in den europäischen Städten an…

Danach gings kurz zum Mittagessen und danach zur Hosier Lane – nein, die Straße hat nix mit dem Sänger zu tun. Kennen könnte man sie aber trotzdem, weil hier extrem viele von den Graffitis zu sehen sind – die Idee hatten aber ganz viele andere auch, also sind wir da recht schnell durchgegangen… 🙂

Bei unserer Entdeckungstour sind wir über den Eingang zur National Library of Victoria förmlich gestolpert – und wer mich kennt, weiß, dass ich da einfach nicht vorbei gehen kann. Also sind wir kurzerhand rein – und DAS hat sich wirklich ausgezahlt. Mein innerer Streber machte sich sofort bemerkbar und ich wollte mich eigentlich einfach mit einem Buch hineinsetzen! 😉 Wir sind dann aber doch durch die Ausstellungen zur Entwicklung des Buches und des Staates Victoria geschlendert und haben’s dann zu Gallerie geschafft – und der Ausblick war’s wirklich wert!

Danach hatte ich noch eine gscheide Schrecksekunde – ich hab im Supermarkt beim Einpacken meine Geldtasche liegen lassen… Nachdem ich aber mit hochrotem Kopf dahin zurück gestürmt bin, waren sie super nett und jemand hat die Geldtsche mit dem gesamten Inhalt schon abgegeben! 🙂 Riesen Schreck – aber mit gutem Ende!

Morgen in der Früh geht’s mit Emily zu einer Boxing-Workout-Class, und das um 7!

Deshalb geht’s jetzt ab in’s Bett!

Alles Liebe aus Melbourne,

Xoxo

Nina

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